Als Rechenschwäche oder Dyskalkulie bezeichnet man eine Teilleistungsstörung im zahlenlogischen Denken, die sich i.d.R. bereits beim Erwerb der Grundrechenarten zeigt. Die Ursachen hierfür sind vielschichtig und setzen sich aus biologisch-genetischen Faktoren, Einflüssen durch die individuelle Entwicklungsumwelt (z.B. Art der schulischen Vermittlung von mathematischen Inhalten, Förderung) sowie psycho-sozialen Besonderheiten (z.B. Motivation, Ängstlichkeit, Selbstsicherheit) zusammen.

Mögliche Folgen von Rechenschwäche:

  • Schulangst
  • allgemeines Schulversagen
  • geringes Selbstwertgefühl
  • soziale Probleme

Dyskalkulie ist den üblichen didaktischen Methoden der allgemeinbildenden Schulen nur schwer zugänglich. Unser Therapie-Programm holt das betroffene Kind dort ab, wo es sich aus dem schnell fortschreitenden und hierarchisch aufgebauten Mathe-matikunterricht „verabschiedet" hat, und fußt auf

  • Psycho-affektive Stabilisierung: Entgegen der vorherigen Annahme des Kindes von Mathematik als undurchdringbarer Dschungel soll es sie als systematische Lebenserleichterung kennen lernen: Mathe kann Spaß machen!
  • Kybernetische Herangehensweise: Die Regelhaftigkeit von Rechenprozessen wird in kleinsten Lernschritten anhand von mathematischen Hilfsmaterialien erarbeitet und trainiert.
  • Ausrichtung am Schulunterricht:
  • Die Trainingserfolge werden hinsichtlich der gegenwärtigen Leistungsanforderung im Unterricht lokalisiert
  • Berücksichtigung flankierenderProblematiken

Wir bieten:

  • Beratung, Exploration von Defiziten und Ressourcen
  • Förderdiagnostik und psychologische Leistungsdiagnostik
  • Ein langfristig angelegtes Trainingsprogramm (in Anwendung mit den Kielerzahlenbilder, Fördermaterialen nach Lilo Gührs) mit wöchentlich stattfindenden Einzel-Sitzungen à 45 min. unter Einbeziehung der individuellen Fähigkeitsstruktur.


Anfragen bitte an Sabine Berger 06171-694260 oder E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! richten.

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