Die Arbeit in der Lernhilfe beinhaltet die zwei Bereiche "Schule/Leistung" und "Persönlichkeitsförderung/sozialer Bereich".
Wie wichtig gerade der zweitgenannte Bereich für die schulische Entwicklung des Betreuten ist, hat sich im letzten Jahr immer wieder herauskristallisiert. Die Förderung des Selbstwertgefühls und des Selbstbewusstseins hebt die Motivation, etwas leisten zu wollen und damit die Chance, etwas leisten zu können.

So kommt der freizeitpädagogischen Betreuung im fief eine wichtige Rolle zu.
Beliebte Aktivitäten im Freizeitbereich sind Kino- und Schwimmbadbesuche.
Gute Erfahrungen sammelten wir in diesem Jahr mit der Organisation von 2 Nachmittagen auf der Bowlingbahn - natürlich als Gruppe von mindestens 10 Kindern und ihren Betreuern.
In den Wintermonaten zählt auch bei einigen die Frankfurter Eissporthalle zu den Favoriten für sportliches Engagement. Jedem Kind wird im freizeitpädagogischen Bereich die Möglichkeit gegeben, seine individuellen Interessen und Fähigkeiten zu verwirklichen. Persönliche Ressourcen werden freigesetzt; das Selbstwertgefühl jedes Einzelnen gestärkt. Gemeinsame Ausflüge innerhalb einer Gruppe ermöglichen nicht nur den Kontakt zu anderen Kindern und Jugendlichen. Soziale Kompetenzen können dabei unterstützt und weiterentwickelt werden.

Zwei folgende Erlebnisberichte zeigen das starke Interesse und die Freude der Kinder an Gemeinschaftsaktionen im freizeitpädagogischen Bereich:


Ausflug zu "Opel" in Rüsselsheim
Autos und Technik haben schon immer eine große Faszination auf Kinder ausgeübt.
Eine Werksbesichtigung bei OPEL in Rüsselsheim schien uns eine gute Idee für einen Ausflug. Im Vergleich zu Museumsbesuchen überwiegt hierbei der praxisbezogene Aspekt, vermittelt aber ebenso Wissen. Es ist nicht einfach einen Termin für eine der kostenlosen Führungen zu erhalten. Bei der Vorabfrage, welche Kinder im fief mit ihren Betreuern an diesem Ausflug teilnehmen würden, war das enorme Interesse zu spüren.
Dieses Interesse zeigte sich fortwährend auch in der zweieinhalbstündigen Führung durch das Werk. Selbst Kinder, die sonst Probleme haben, über längere Zeit bei der "Sache" zu bleiben, waren von der Produktionstechnik begeistert.


Der Ausflug zur Saalburg in den Osterferien
"Viele Wege führen nach Rom", wie auch zur Saalburg.
Es gibt die Möglichkeit von Frankfurt bis Bad Homburg mit der S- Bahn, und von da ab mit dem Stadtbus (Linie 5) zur Saalburg zu fahren.

Man kann sich aber ebenso aus Abenteuerlust bei dem zweiten Teil des Weges für die Variante "Fußmarsch" entscheiden.
Erst recht dann, wenn der Anschlussbus direkt vor der Nase wegfährt und der nächste vor 2 Stunden nicht zu erwarten ist.

Für 7 "städtische Krieger" hieß das, eine Entscheidung zu treffen. Demokratisch wurde nach dem Mehrheitsprinzip entschieden.
Vom Homburger Bahnhof fuhren wir mit dem Bus bis zur Endstation. Dann ging es weiter zu Fuß. Frische Waldluft und herrlicher Sonnenschein mit angenehmen Frühlingstemperaturen wirkten auf (fast) alle von uns geradezu motivierend.

Sechs Kilometer Weg lagen vor uns, den wir lachend und erzählend in etwas mehr als einer Stunde hinter uns brachten.
An der Saalburg angekommen, mussten wir uns erst einmal bei einem Picknick stärken. Sportliche Aktivität macht schließlich Hunger. Und da sind mitgebrachte Brote, Obst und Getränke gerade das Richtige.
Der eine oder andere gönnte sich auch noch ein Eis vom Kiosk als Nachtisch.

Dann ging es mit einem Fragebogen in der Hand auf Entdeckungstour.
Schließlich wollten wir in Erfahrung bringen, wie man zur Römerzeit gelebt hatte.
Kaum zu glauben, dass zeitweise bis zu 3000 Menschen auf der Saalburg waren.

Mit Geduld und erstaunlichem Teamgeist versuchten wir, auf teilweise knifflige Fragen gemeinsam die Antworten zu finden.
Das war interessant und hat sogar Spaß gemacht.", meinten die Kinder.
Sozialpädagogische Lernhilfe kann wirklich viel Spaß für alle und gleichzeitig den "Nebeneffekt" des Lernens bringen.

In 2 Dingen waren wir uns einig:

1. So abenteuerlustige Bildungsausflüge in der Gruppe sollten wir öfter in den Ferien organisieren.
2. Zurück in die Stadt - aber nicht zu Fuß!

 

Adresse:
Arbeitsbereich: Team SPLH
Hostatostr. 4a
65929 Frankfurt am Main
Tel.: 069 95198633
Fax: 069 33093969

Bürozeiten:
Ansprechpartnerin Geschäftsstelle Höchst:
Frau Barbara Weise
Örtliche Ansiedlung / Einzugsgebiet:
gesamte Stadtgebiet und umliegende Kreise
Anzahl der MitarbeiterInnen: 10
Leistungsart: KJHG §§ 27

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